Solidarity for Ibrahima

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Ibrahima (Name geändert) ist ein 22-Jähriger Geflüchteter aus Gambia. Er wurde 2015 im Görli von einem Zivilbullen in die Falle gelockt. Inzwischen sitzt er seit über einem Jahr seine Haftstrafe von 2 Jahren und 3 Monaten ab.

Freunde von Ibrahima veranstalteten am 22.2. eine Sponti vom U-Bhf Turmstraße zur JVA Moabit, wo Ibrahima einsitzt. Ca. 20 Leute waren trotz kurzfristiger Ansage anwesend. Zudem demonstrierten die Anwesenden gegen die Kriminalisierung von Shivam, der bei der Antifa-Walpurgisnacht festgenommen wurde und gegen die kürzlich bekannt gewordene Polzeigewalt in Frankreich.

Ibrahimas Strafmaß ist absolut unverhältnismäßig. Nicht nur in Bayern oder Texas kommt man schnell wegen ein paar Gramm Gras ein paar Jahre in den Knast, auch im Rot-Rot-Grünen Berlin. Ibrahima wurde zum zweiten Mal mit ca. 5 Gramm Marijuana und ein paar zerknüllten 5-Euro-Scheinen erwischt. Daher geht das Gericht von “gewerbsmäßigem” Handel aus.

Besonders perfide ist die Definition – “gewerbsmäßig” ist der Drogenhandel, wenn die Einnahmen einen erheblichen Teil zum Lebensunterhalt des Dealers beitragen. Heißt also, ärmer du bist, umso eher wirst du als gewerbsmäßiger Dealer eingestuft.

Aber das Märchen von dem armen Junkie und dem BMW-fahrenden Dealer können wir schon lange in der Pfeife rauchen. Die Kunden im Görlitzer Park sind größtenteils “Kreative” aus geregelten Verhältnissen, Lumpenbourgeoisie, deren Gier nach Afrikas Schätzen nicht bei Kaffee und Kakao endet.

Die “bösen” Dealer – halbe Kinder, die irgendwie nach dem Inferno der Sahara und des Mittelmeers in der Berliner Kunsthölle gelandet sind.

Einer von ihnen ist Ibrahima. Weil er versuchte vor der Festnahme zu fliehen, wurde ihm sogar noch Widerstand vorgeworfen. Dabei sagte der festnehmende Polizist vor Gericht aus, das von Widerstand gar keine Rede sein kann.

Die Aussagen der Polizisten, die an Ibrahimas Verhandlungstag blau machen können, sind aufschlussreich. Junge Beamtenanwärter dürfen hier an den Flüchtlingen im Görli ausleben was sie draufhaben, um sich vor der Truppe zu beweisen. Henkels “Task Force” – nichts als ein Sklavenjängertrupp.

Es geht um Quoten, wie damals, als Leopold II. sich aus dem Kongo abgehackte Hände schicken ließ. Darum möglichst viele Asylbewerber aus nichtigen Gründen zu kriminalisieren.

Daher: Freiheit für Ibrahima, Freiheit für alle die Jungs von Görlitzer Park, die sich im Winter Sonntags 6 um früh den Arsch abfrieren, damit Bürgerliche Weiße Wixxer sich pünktlich die Ration Hirnpampe abholen können, um am Montag wieder die Grüne Propaganda über den bunten Ponyhof runterwürgen zu können.

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