Herrmanns Helfer – Heimatschutz zu Gast in Kreuzberg

Heimatschutz Henkel

19.2.2015, 19 Uhr. Chip Jugendzentrum,  Berlin-Kreuzberg Der Saalschutz steht schon am Eingang. Schwarze Binden, dicke Arme – und die einzigen “Mihigranten” von 200 Teilnehmenden (ausser die Jungs hinter der Theke). Trotz dieser schamlosen Weissheit brüllt Monika Herrmann zum Finale dem gegnerischen  Publikum zu: “Ich tu das auch für die Migranten, die zu mir in die Bürgersprechstunde kommen.” Erinnert an den Abgang von Stasi-Chef Mielke in der Volkskammer: “Ich liebe euch doch alle!” Für die Migranten, die keine Bürger sind, hat Monika Innensenat, Polizei und Ordnungsamt eingeladen. Als Kuschelbrigade dürfen ein Heini vom Unternehmerverband Club Commission (“blooooosz nix von Drogen, wir wollen nur Party”) und eine Vertreterin des Afrodeutschen-Vereins Joliba (“Wir können doch auch nichts ãndern”) die Laudatio für Monikas Task Force halten. Blöderweise sind auch einige Migranten da, die nicht in die Bürgersprechstunde dürfen. Und ihre Unterstützer. Obwohl ich persönlich inzwischen als Gegner komme. Hab keim Bock mehr meinen Hass gegen Grüne hinter Liebe für Flüchtlinge zu verstecken. Innensenatssekretär Krömer (der in den 80ern bei der Rausländerbehörde war) kommt nicht zu Wort. Die Moderatorin ruft 10 Minuten pause aus, “damit alle Gegner den Saal verlassen können.” 10 min sind um, war nix. So zieht die Moderatorin die Publikumsfragen etwas vor. Jetzt dürfen sich die Ordnungshüter 1 Stunde lang anhõren, wie sie den Gõrli zum Ghetto machen. Wie ihre Bullen Menschen jagen, ausrauben, ihre Pässe stehlen oder besoffen frühmorgens “Schwarzfrikaner” vor einem Kinderladen verprügeln.  Einer aus dem Park gesteht offen: “Ja ich deale.” Und bricht in Tränen aus. Ein Redner ruft eine Schweigeminue für Sista Mimi aus. Ratten-Nazi Wansner (CDU) und seine christlichen Freunde bleiben – als einzige – demonstrativ sitzen. Sogar einige Bürgi-Schwachmaten kommen zu Wort. Es geht um die Kinder und pflanzen und blaaa. Erst kurz vor 9 geht das Mikro an die Podiumsgäste. Trotzig lädt jeder seine 10 Sätze Heimatschutz ab. Niemand hörts. Der Saal tobt. Die Dooferatorin bittet um Handzeichen, falls “die Mehrheit” wünscht dass “die Störer” mit Gewalt geräumt werden. In der Not greift der Tyrann stets zur Volksbefragung. Leider verweigern selbst die Wut-Omis aus dem Kirchencafe ihr Handzeichen. Die Presseleute kriegen ihre Show. Eine von der TAZ (Transatlantisches Zentralorgan) fragt uns, warum wir den Krömer nicht einfach reden lassen.Die Nazis wollten auch nur reden. Und ihre Mordkommandos begannnen als einfache Saalschützer. Nee danke. Außerdem kennt Frau Taz ja die Problemlage. Aus der Zeitung. “Willste nicht mal die Anwesenden aus dem Görli befragen?” “Nee brauch ich nicht. Als Journalistin weiß ich ja was da los ist.” Die “zivilisierte” Bürgerversammlung unter Vorsitz der Polizei ist geplatzt. Aber heute nacht gehen die “weissen Wixer” (Herrmann) weiter auf Menschenjagd. Und Herrmann pienst rum weil wir sie rassistisch nennen. Red dir ruhig weiter ein, du könntest noch tiefer sinken. Ich lache über Bärgida. Mein Problem ist Monika.

Warum nicht mal zum Alibi nen Wohlfahrtsverband oder Amnesty eingeladen? Warum nur Task Force-Faschos? Und warum hat der Veranstalter Pannhof nicht ein Wort gesagt? Wir wissen wie ein Kriegsrat aussieht.

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3 responses to “Herrmanns Helfer – Heimatschutz zu Gast in Kreuzberg”

  1. Good Noose says :

    Dossier zur Lage im Görli unter Klick auf das Tag “görli”.
    https://goodnoos.wordpress.com/tag/gorli/

  2. Good Noose says :

    Weitere Artikel hier:
    Bei den Pressereaktionen auf die Diskussion von Tagesspiegel http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/kreuzberg-blog/heftiger-streit
    über Berliner Zeitung http://www.berliner-zeitung.de/berlin/drogenumschlagplatz-oder-erholungsort-in-berlin-chaotische-buergerversammlung-zum-goerlitzer-park-wird-vorzeitig-abgebrochen,10809148,29909332.html bis zur Taz viel auf, dass die Wortmeldungen der Geflüchteten übergangen und die Protestierenden als Störer und nicht als Bewohner_innen mit anderer Meinung dargestellt wurden. Eine Ausnahme macht dier Bericht im Neuen Deutschland:
    https://www.neues-deutschland.de/artikel/962592.glaubt-ihr-es-macht-spass-drogen-zu-verkaufen.html
    Hier die vollständige Version:

    http://peter-nowak-journalist.de/

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